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Gänseblümchen die ersten Frühlingskräuter

mehrjährig, 5 cm bis 15 cm, weiße oder rötliche Strahlenblüte, Scheinblüte gelb, Köpfchen einzeln auf blattlosem Stängel, Blätter grundständig, rosettenförmig, verkehrt eiförmig, stumpf

 

Standort  Wiesen, Weiden, Parkrasen und andere Grünflächen sehr häufig – keine Verwechslung möglich  
Blütezeit fast das ganze Jahr, etwa Februar bis November
Sammelgut/Zeit  Blattrosette und Blütenknospen während des ganzen Jahres
Eigenschaften  krampfstillend, blutreinigend, schleimlösend, wassertreibend, Stoffwechsel anregend 

 

Gänseblümchen widerstehen auch Frost und können an geschützten Stellen auch während des Winters gesammelt werden, teilweise unter dem Schnee.

Anwendungen
  • Bei Husten und Katarrhen der Luftwege, aber auch bei Magen- und Darmerkrankungen sowie Leber- und Nierenleiden und zur Blutreinigung wird der Tee verwendet.
  • Zerquetschtes Kraut kann zur Wundbehandlung verwendet werden. 
  • Die homöopathische Aufschließung der Pflanze ergibt ein vorzügliches Heilmittel für das linke Auge. 
  • Gesichtsmaske: 1 EL getrocknete Gänseblümchen werden mit einer halben Tasse kochendem Wasser übergossen und 30 min ziehen gelassen. Durch ein Sieb in eine Flasche gießen. Jeweils 3 EL des Aufgusses mit
    2 EL Kleie und 1 TL flüssigem Honig vermischen und auf das Gesicht auftragen. 15 min einwirken lassen, mit lauwarmen Wasser abspülen. Die Haut wird wunderbar zart.
Rezepte

Gänseblümchen eignen sich gerade im Frühling hervorragend als Zugabe zu jeglicher Art von Salaten, aber auch für Spinatgemüse, Suppen und Saucen.

Gänseblümchenkapern
Blütenknospen mit einer Prise Salz und etwas Estragonessig aufkochen und warm mit Essig bedeckt in gut verschließbare Gläser (am besten kleine Schraubgläser) abfüllen. Schmecken schon nach wenigen Tagen.

Gänseblümchenaufstrich
2 Handvoll Gänseblümchen (Blätter und Blüten), 1 Hand voll Scharbockskrautblätter (! unbedingt vor der Blüte !), 1 Hand voll Sauerampferblätter mit einem Wiegemesser fein hacken. 1 Zwiebel fein würfeln. In etwas Olivenöl anbraten, dann unter ¼ kg Frischkäse mengen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Magisches

Nach der Legende ist das Gänseblümchen aus den Tränen entstanden, die Maria auf der Flucht nach Ägypten geweint hat. Eine andere Überlieferung spricht von den Tränen der Helena. Das Gänseblümchen war bereits bei den alten Germanen eine Blume der Göttin Freya, ein Symbol für Fruchtbarkeit und Neubeginn. Wie vielen anderen Frühlingsblumen schreibt man auch den drei ersten im Jahr gefundenen Gänseblümchen besondere Heilkraft zu. Durch ihren Genuss bleibt man die kommenden zwölf Monate fieberfrei.

Text: Anja Mayrwöger, ausgebildete Kräuterpädagogin, 4242 Hirschbach Nr. 17



TINKTUREN Herstellen

Getrocknete Pflanzen

MENGE: 1 Teil getrocknete Pflanzenteile auf 5 - 6 Teile Alkohol

Frische Pflanzen

MENGE: 1 Teil frische Blüten, Blätter, Kraut oder Wurzeln auf

2 Teile Alkohol

 

Mit dem abgemessenen hochprozentigen Alkohol übergiessen. Die Kräuter gut schütteln. Mit einem Tuch oder Deckel zudecken. Täglich umrühren oder schütteln.

 

Bei Zimmertemperatur ca. 14 Tage ruhen lassen. Die fertige Tinktur durch ein Mulltuch oder Kaffeefilter abseihen/filtern Kräuter gut auspressen. In dunkle Gäser füllen, beschriften, kühl und dunkel lagern. Tinktur hält bei richtiger Lagerung mehrere Jahre.

Quelle: Kräuter - Rezeptbuch Siegrid Hirsch 



Löwenzahn-Wunderkraut statt Unkraut

Während die meisten Gärtner Löwenzahn als lästiges Unkraut betrachten, haben andere Menschen erkannt, was der Löwenzahn in Wirklichkeit ist: Ein Wunderkraut, das nicht nur bei Krankheit heilt, sondern als regelmässig verzehrtes Lebensmittel unsere Gesundheit bewahrt und schützt. Löwenzahn regelt die Verdauung, pflegt Leber und Galle, hilft bei Rheuma, löst Nierensteine auf, lässt Pickel und chronische Hautleiden verschwinden und kann als Allround-Stärkungsmittel

Löwenzahn schenkt Lebenskraft

Vielleicht fiel Ihnen bereits auf, dass Löwenzahn ein besonders hartnäckiges und unverwüstliches Kraut ist, da es auch aus der kleinsten Ritze im Asphalt wächst und dort selbst der grössten Sommerhitze trotzt.

Diese Unempfindlichkeit, Zähigkeit und Lebenskraft überträgt der Löwenzahn auf all jene, die ihn anzuwenden wissen. Löwenzahn kann in Form von Salat, Tee, Pflanzensaft (der weisse Milchsaft aus den Stängeln), Frischpflanzenpresssaft, Kaltwasserauszug, Kaffee, Wein oder Löwenzahnwurzelextrakt genutzt werden. Quelle:

  Rentrum der Gesundheit



Spitzwegerich - Salbe

Die Heilpotenziale des Spitzwegerichs

Spitzwegerich ist eine wichtige Erste-Hilfe-Pflanze, er hilft bei Wunden, blauen Flecken und Prellungen. Bei Stichen durch Bremsen, Wespen, Bienen und Mücken, aber auch bei einer Berührung mit Brennnesseln kann Spitzwegerich vor Schwellungen und Juckreiz schützen. Dazu lässt sich sowohl das frische, zerquetschte Kraut als auch die Spitzwegerich-Salbe verwenden.

Neben der Wirksamkeit bei Verletzungen der Haut ist Spitzwegerich eine der bekanntesten Hustenpflanzen. Er wird zur Stärkung des Lungengewebes, bei Asthma und zur Schleimlösung bei Bronchitis innerlich in Form von Tee oder Spitzwegerichsirup eingenommen. Die Spitzwegerich-Salbe kann die heilende Wirkung von Sirup und Tee unterstützen. Als Einreibemittel für die Brust und den oberen Rücken wirkt sie hustenlindernd. Außerdem ist sie auch für Kinder hervorragend geeignet.

Herstellung der Spitzwegerich-Salbe

Die Salbe wird in zwei Arbeitsschritten hergestellt. Zunächst bereitet man einen Ölauszug zu, woraus dann die Salbe gerührt wird. Für den Ölauszug benötigst du folgendes:

  • frische Spitzwegerichblätter, die nicht mehr feucht von Tau oder Regen sein sollten
  • Olivenöl
  • optional Kokosöl – ein sehr gutes Hautpflegemittel mit vielen heilenden Eigenschaften
  • 1 desinfiziertes Schraubglas mit Deckel


Die die kleinbe Reiseapotheke

Ich habe die wichtigsten Helferlein für dich zusammengeschrieben, die einfach zum Mitnehmen oder auch vor Ort zu besorgen sind: • Johanniskrautöl: Für Sonnenbrände und Heilung von Nervenverletzungen. • Tee aus Kamille oder auch Thymian gemeinsam mit Pfefferminze: Gegen leichte Magen-Darm-Verstimmungen • Getrocknete Nelken bei Zahnschmerzen: getrocknete Nelken mit kochendem Wasser bedecken und nach 5-10 min abseihen. Den Mund regelmäßig damit ausspülen und danach ausspucken. • Kristallisierter Ingwer: Bei Übelkeit kauen, besonders bei langen Auto- und Busfahrten • Thymianöl und Knoblauch: Bei Moskitos hilft es vor allem, vor und während der Reisezeit Knoblauch vermehrt in die Ernährung einzubinden.



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